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Alt 08.01.2019, 19:48   #1
Simba2018
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 08.01.2019
Beiträge: 1
Standard Planung Rundreise Namibia

Hallo Namibia-Kenner,

ich brauche Euren Rat.

Dieses Jahr geht es nach Namibia. Flüge von Frankfurt direkt nach Windhoek mit Condor vom 17.09. - 09.10.19 für 3 Personen sind gebucht.

Wir haben eine Rundreise auf den klassischen Route geplant:
Windhoek - Mariental - Ketmannshoop - Fish River Canyon - Lüderitz - Soussuvlei - Namib- Swakopmund - Twyfelfontein - Etosha - Waterberg - Windhoek.
Was meint Ihr dazu?

Wir haben bereits mehrfach USA-Rundreisen selbst organisiert. (Hotels via booking.com oder Expedia; Mietwagen online beim ADAC und fertig)

Doch wie geht man am besten eine Namibia-Tour an? Da die Unterkünfte im Etosha wohl relativ schnell ausgebucht sind, sollten wir uns auch beeilen.
Kann man die Unterkünfte auch direkt buchen?
Habt Ihr konkrete Empfehlungen?
Wo bucht man am Besten einen Mietwagen und was für ein Fahrzeug ist sinnvoll?
Welche Camps sollte man besuchen und wo bucht man?
Mit insgesamt 21 Tagen steht uns mehr Zeit zur Verfügung, als organisierte Touren vorsehen. Sollten wir noch weitere Orte einplanen bzw. sollten wir an einen Ort einen längeren Aufenthalt vorsehen ?

Für jegliche Tipps, Empfehlungen,Vorschläge und Hinweise sind wir dankbar.

Vielen Dank im voraus?
Simba2018 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.02.2019, 22:35   #2
Tsumeb1
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 14.12.2014
Beiträge: 34
Standard Rundreise Namibia

Mietwagen
In Deutschland buchen = deutsches Recht
Übliche Vergleichsportale oder aus dem Katalog der üblichen Reiseveranstalter.
Grundsätzlich reicht ein normaler PKW aus, kommt auf die Beladung an (Bodenfreiheit). Ein Pickup (2x4) oder 4 x 4 oder SUV muss nicht unbedingt sein.

Die Straßen sollen im schlechten Zustand sein (Auskunft namibischer Freunde). Unabhängig von dieser Aussage, die wohl eher auf Teerstraßen gemünzt war, ist bei den Schotterstraßen Vorsicht geboten. Hier können Schlaglöcher, hervorstehende Felsen, große Steine, Engstellen und alles was ich noch nicht erlebt habe vorkommen. Maximal 80 km/h fahren, auch wenn teilweise 100 km/h möglich (und zulässig) oder gar 120 km/h möglich sind. Teilweise ist auf den Schotterstraßen nur 30 km/h bis 40 km/h machbar. Auch die Teerstraßen können teilweise nur 60 km/h möglich sein. Bei der Planung daran denken, muss nicht sein, kann sein.

Fahrten bei Dunkelheit vermeiden (Überfälle, Straßenzustand u. U., möglicher Wildwechsel, schlecht beleuchtete Verkehrsteilnehmer usw.). Plant so, dass Ihr noch bei Helligkeit ankommt.
Ein Gutteil eurer Route geht über die relativ wenigen Teerstraßen

Etoscha
Unterkünfte frühzeitig buchen, m. W. bei Meiers und/oder DERTours möglich. Das Konzept des Parks ist mittlerweile auf ausländische Touristen ausgerichtet, die den Fraß in den Restaurants konsumieren. Für Camper steht m. W. noch Selbstversorgermöglichkeiten zur Verfügung.

Früh raus zur Pirsch, Mittags kann man ruhig eine Pause machen. Am Abend die Gelegenheit zur Pirsch nutzen. Gamewalk und Nachtsafari sind empfehlenswert, frühzeitig buchen.

Alle Camps haben Ihren Reiz, Namutoni ehemals deutsches Fort, Halali Berg, Okakejo (falsch geschrieben). Mind. 3 Tage im Park.

Nur hier habt Ihr die Gelegenheit vernünftig Wild zu sehen, da die NP im Caprivi Zipfel zu weit entfernt sind, Waterberg kommt Ihr alleine nicht rauf, sondern nur im Besucher LKW.

Geld
Zum Schluss nach Möglichkeit Rand geben lassen, die Währung wird in den Nachbarländern lieber genommen als die tollen NAM Dollar und wenn Ihr süchtig werdet, dann lassen sich die Rand besser einsetzen.

Tanken
Immer mal wieder, es kommt vor, dass die Tankstellen keinen Sprit haben, Reichweite somit besser nicht ausreizen.
Früher ging nur Barzahlung oder Tankkarte, mittlerweile wird auch Kreditkarte akzeptiert, aber darauf achten, ob dem so ist.

Essen gehen ist deutlich günstiger als bei uns, insbesondere Fleisch ist deutlich billiger und besser.

Kolmanskuppe ist gut,
Sechsriemcanyon,
Tsumeb das Museum,
Ombilifarm in der Nähe von Tsumeb (100 km??), Projekt zur Unterstützung der San
Waterberg Aufstieg zum Plateau

Kriminalität
Leider sehr hoch. Möglichst keine Wertsachen mit sich rumschleppen (Schmuck, Uhr, teure Kamera, schönes neues Smartphone), die Räuber freuen sich darauf. Möglichst gemeinsam unterwegs sein, senkt etwas das Risiko.

Wenn es passiert, bloß nicht wehren, die Täter sind oft sehr aggressiv und stechen euch für ein paar Rand ab.

In der Unterkunft nach der Sicherheitslage fragen, im Zweifel auch ein paar hundert Meter fahren!

Den selbsternannten Parkplatzwächtern ein paar Rand geben, die leben mehr schlecht als recht davon.

Geändert von Tsumeb1 (20.02.2019 um 22:39 Uhr). Grund: etwas vergessen
Tsumeb1 ist offline   Mit Zitat antworten
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