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Alt 07.03.2011, 14:07   #1
Plattfuss
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Frage Namibia: Tipps für 2 Wochen

Hallo, nachdem mir Südafrika vorletztes Jahr super gefallen hat, würde ich dieses Jahr gerne Namibia besuchen. Zur Zeit bin ich noch in der Orientierungsphase.

Wir haben 18 Tage Zeit. In der Zeit würden wir gerne das Land ein bisschen erkunden, allerdings:

- Wir möchten NICHT jeden Tag Auto fahren
- Wir sind gerne 3-4 Tage an einem Ort
- Unser Ziel ist nicht, Kilometer zu fressen und jede Sehenswürdigkeit abzuhaken. Wenn ich hier lese, dass manche in drei Wochen 5000 km oder mehr fahren, dann ist das nicht unsere Urlaubsvorstellung. Statt dessen lassen wir auch gerne einfach "das Land" auf uns wirken.

Unterkunftsmässig wollen wir vermutlich in guten Backpackern (Jugendherbergen) oder schönen B&Bs übernachten, evtl. auch Selbstversorgungsappartements etc. Also keine Luxus-Safari-Lodges.

Deshalb würden wir gerne 4-5 schöne Ziele ansteuern, um dann von dort aus Ausflüge etc. zu unternehmen. Unser Interesse gilt eher der Natur, d.h. Wanderungen, Safaris, etc. Städte sind auch mal ganz nett, aber kein Muss.

So, jetzt meine Fragen: :blink:
Welche 4-5 Locations würdet Ihr empfehlen, von wo aus man einiges machen kann? Braucht man unbedingt einen Geländewagen für 100 Euro am Tag? Wie ist eigentlich so das Preisniveau für Unterkünfte?

Für Tipps wär ich dankbar. Ihr habt mir schon für Südafrika sehr geholfen, meinen Reisebericht habe ich ja bekanntlich in meinem Blog zusammengetragen.
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Südafrika, Oktober 2009. Das erste Mal, es war klasse!
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Alt 07.03.2011, 18:35   #2
Tsumeb
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Registriert seit: 29.09.2008
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Standard nam

hallo,

von wo willst du starten?

Etoscha Pfanne für mich ein muss, Waterberg gefällt mir gut würde aber nicht 3 oder gar 4 Tage bleiben (es gab die Gelegenheit mit einem Ranger auf den Tafelberg zu wandern, sollte man aber im voraus buchen), fishriver canyon (ist aber im Sommer geschlossen), mir gefällt swakop aber auch nicht für drei bis vier tage.

Namibia ist m. E noch mehr als ZA ein Land der großen Entfernungen. 5000 km in drei Wochen sind nicht schwer zu fahren.

Einen Geländewagen braucht der normale Tourist nicht. Ich war zweimal mit normalen PKW dort, es gab zwar Situationen, in denen ich mir mehr Bodenfreiheit gewünscht hatte, aber es hat auch so geklappt. Ich würde mir überlegen, einen zweiten Reservereifen zu buchen.

Vom Preisniveau ist Nam. m. E etwas teurer als ZA.

Gruß
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Alt 07.03.2011, 18:41   #3
Plattfuss
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Zitat:
Zitat von Tsumeb Beitrag anzeigen
von wo willst du starten?
Etoscha Pfanne für mich ein muss, Waterberg
Hi, naja, zum Starten gibts doch nicht soviel mehr Möglichkeiten als Windhuk, wenn man aus D anreist?!

Danke für die Tipps, das mit dem Auto beruhigt mich. Ob ich nun 5000 oder nur 2500 km abreisse, man wird sehen.

Kann man sich eigentlich bei jeder Autovermietung ein Navi leihen? Oder sollte man sich eins aus D mitnehmen (es gibt da Firmen, die einem eins für den Urlaub mit entspr. Karten leihen).
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Alt 08.03.2011, 08:00   #4
Baggi1
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Hi,

ich teile Tsumeb's Meinung, dass man in NAM eher noch mehr Kilometer frisst als in SA. Die Entfernungen sind verdammt groß, um von einem Highlight zum nächsten zu gelangen. Wandern?? Schwierig.... spontan fällt mir Spitzkoppe ein, Ameib Ranch.... aber alles keine Ziele, um sich tagelang aufzuhalten.

Den Geländewagen brauchst Du wirklich nicht - allerdings bietet sich gerade für NAM die (teure ) Variante Geländewagen + Dachzelt an. Es gibt so viele Möglichkeiten, irgendwo in der Pampa zu übernachten (z. B. auf der Lüderitz Halbinsel ) und die Campsites auf den Farmen sind halt auch superschön. Darüber hinaus werdet Ihr mehr auf Gravelroads unterwegs sein, als in SA. Wir waren damals 6 Wochen unterwegs, haben uns Zeit gelassen und trotzdem längst nicht alles gesehen.

Viel Spaß bei der Planung
Baggi
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Alt 08.03.2011, 08:41   #5
Plattfuss
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Zitat:
Zitat von Baggi1 Beitrag anzeigen
Wandern?? Schwierig.... spontan fällt mir Spitzkoppe ein, Ameib Ranch.... aber alles keine Ziele, um sich tagelang aufzuhalten.
Das verwundert mich jetzt. Zitat www.wandern.de "Die Wüsten Namibias gehören zu den lohnendsten Wanderzielen im südlichen Afrika." Auch eine Google-Suche ergab schon viel.

Ob man sich dort tagelang aufhält ist vielleicht Geschmackssache. Manche machen ja auch nur einen 3-tägigen Wanderurlaub in Oberbayern und sagen dann, es würde ihnen reichen. Ich entdecke seit 10 Jahren immer neue schöne Ecken.

Wie gesagt, das Fahren von Highlight zu Highlight habe ich schon in S.A. nicht praktiziert. Ich bin in S.A. von Port Elizabeth nach Graaf-Reinet, dann nach Oudtshoorn, dann über die Route 62 nach Montagu und dann nach Kapstadt gefahren. Das waren 4 Etappen von überschaubarer Länge und an jedem Ort war ich mind. 3-4 Tage.
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Geändert von Plattfuss (08.03.2011 um 08:48 Uhr).
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Alt 08.03.2011, 09:42   #6
bakubong
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Hallo Plattfuß,

hast du das schon gesehen: www.namibia-tourism.com/download/wandern.pdf
Soweit ich auf die Schnelle sehen konnte, steht da 'ne ganze Menge zum Thema Wandern in Namibia drin. Allerdings auch das, was ich vermutet hatte, nämlich dass die meisten Routen kostenpflichtig sind. Und wahrscheinlich kann man viele auch nur mit einem "Führer" gehen, könnte ich mir vorstellen.

Ich war zwar auch in SA nie wandern, aber alleine vom "Autoreisen" muss ich sagen, dass Namibia überhaupt nicht mit SA zu vergleichen ist. Aufgrund der Tatsache, dass das Land kaum besiedelt ist, ist alles sehr weit auseinander und vor Ort gibt es dann meist kaum Abwechslung. Für mich war das wunderbar, genau das, was ich wollte, aber es ist eben nicht jedermanns Sache.

Viel Erfolg mit deiner Reiseplanung!

Grüße
bakubong
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Nkosi Sikele iAfrika
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Alt 08.03.2011, 10:48   #7
Plattfuss
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Zitat:
Zitat von bakubong Beitrag anzeigen
hast du das schon gesehen: www.namibia-tourism.com/download/wandern.pdf
Soweit ich auf die Schnelle sehen konnte, steht da 'ne ganze Menge zum Thema Wandern in Namibia drin.
Ja, vielen Dank, genau das, was ich gesucht habe.

Dass man in den NPs Eintritt zahlt, finde ich völlig okay. Ist halt nicht Deutschland mit riesigem steuerfinanziertem Infrastruktur-Haushalt und 800.000 beitragszahlenden Alpenvereins-Mitgliedern. Ich leiste gerne einen Beitrag zu dieser schonenden Urlaubsaktivität!

Aber ich will natürlich nicht nur wandern. So fanatisch bin ich dann doch nicht.

Jedenfalls bin ich jetzt schon echt gespannt.
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Alt 08.03.2011, 16:44   #8
JMK
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Schcik mir per PN Deine email Adresse, dann bekommst Du 2 Reiseberichte von uns über unsere 2 Urlaube in Namibia....allerdings, wie Baggi schon sagte:

Man(n) fährt noch mehr als in RSA und die Straßen sind entweder Sandpiste oder Gravelroad, wir waren bei beiden Urlauben froh einen 4x4 zu haben, insbesondere beim 2. Urlaub wo uns ein Wolkenbruch im Norden auf einer Sandpiste erwischt hat. Die Weiterfahrt war selbst mit Allrad und Sperr-Diff äußerst schwierig....von den 2 Drehern ganz zu schweigen :-)

Gruß -
JMK ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2011, 15:25   #9
woelfchen
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...Namibia hatte übrigens jede Menge Regen dieses Jahr. Das sollte man auch bedenken.
Wolf
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Alt 30.06.2011, 14:42   #10
benno
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Komme gerade aus Namibia zurück. So grün hab ich es da noch nie erlebt !

LG
Benno
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