Südafrika Forum 

Zurück   Südafrika Forum > Südafrika: Reisetipps
Registrieren Hilfe Benutzerliste Kalender Suchen Heutige Beiträge Alle Foren als gelesen markieren
Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 17.10.2017, 20:27   #1
Attinghausen
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 17.10.2017
Beiträge: 2
Standard Südafrika im Oktober 2018

Hallo Leute,

gerade bin ich bei meinen Recherchen auf dieses tolle Forum gestoßen und habe mich direkt mal registriert. Ich habe mich schon durch den ein oder anderen Thread gelesen und einige Tipps mitgenommen.
Nun einmal zu meinem Anliegen:

Ich war bisher 2x in Südafrika und habe sowohl die Garden Route erkundet als auch in einem Private Game Reserve gearbeitet. Da ich das Land so toll finde, konnte ich meine Familie überzeugen, dass wir mal zusammen hinfahren.

Als Ziel haben wir uns jetzt den Krüger NP ausgesucht. Dies liegt einerseits daran, dass wir möglichst viel WildLife sehen möchten, aber andererseits auch nicht die unendlich vielen Euros ausgeben können, die manche Luxuslodges gerne hätten. Den ganzen Luxus und Wellness etc brauchen wir nämlich gar nicht.

Hat vielleicht jemand von euch einen Tipp? Ist der Krüger erstmal eine gute Idee für eine "Low-Budget-Self-Drive-Safari", oder gibt es vielleicht sogar andere Möglichkeiten, die ich jetzt übersehen habe?

Nach den hoffentlich erfolgreichen Tierbeobachtungen wollen wir uns dann noch von Port Elizabeth in Richtung Cape Town aufmachen und die Garden Route abfahren, ehe wir es bei einem Weinchen in Stellenbosch und dann als finales Ziel Kaptstadt ausklingen lassen.

Ich bin über jeden Tipp, auch was eventuelle Campsites etc angeht sehr dankbar

Mit besten Grüßen

Ps.: Das ganze soll im Oktober 2018 für insgesamt zirka 3 Wochen stattfinden. Ich hoffe ich bin da noch nicht zu spät dran?
Attinghausen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.10.2017, 09:47   #2
maik28
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 14.06.2015
Beiträge: 29
Standard

Zitat:
Zitat von Attinghausen Beitrag anzeigen
Hallo Leute,

Als Ziel haben wir uns jetzt den Krüger NP ausgesucht. Dies liegt einerseits daran, dass wir möglichst viel WildLife sehen möchten, aber andererseits auch nicht die unendlich vielen Euros ausgeben können, die manche Luxuslodges gerne hätten. Den ganzen Luxus und Wellness etc brauchen wir nämlich gar nicht.

Hier gibt es tatsächlich verschiedene Möglichkeiten. ich würde die Anreise direkt zum Krüger Mpumalanga Airport empfehlen, da ihr ja weiter an die Gardenroute möchtet. Allerdings gehen von MQP meines Wissen keine Direktflüge nach Port Elizabeth (mehr), sondern nur via Johannesburg bzw. aus / nach Kapstadt.

Dann gibt es verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten. Relativ günstige Lodges sind z.B. Masodini und Casart, die für ca. 200 € "das volle Programm" liefern mit Vollpension und Gamedrives.
Die Unterkünfte im Park selbst buchst Du über SAN Parks. Unbedingt anmelden, dann kannst Du direkt per VISA Unterkünfte zahlen. nach Möglichkeit jetzt buchen, dann sind Wunschunterkünfte verfügbar- danach kann es schwierig werden. TIP- zuerst die Unterkünfte im Park buchen und die Route drumherum basteln- B&Bs gibt es reichlich.
Ebenfalls bei SAN Parks buchbar sind z.B. Gamewalks.
Sehr einfach sind die Satelliten Camps der großen Restcamps, aber auch ein besonderes Erlebnis. In den restcamps werdet ihr Euch auf selbstversorger einstellen müssen, da es quasi nur Fastfood"restaurants" gibts und die auch nicht in allen Camps.
Es ist auch gut möglich, außerhalb des Parks zu übernachten, da sind dann auch Unterkünfte verschiedener Buchungsklassen auch Hotel reichlich verfügbar. nachteilig- man ist quasi nicht vor Ort, sondern muß erst in den Park hinein und abends auch wieder raus.
Wirklich "Low Budget" geht es auch im Krüger nicht- Die buchbaren Hütten kosten um die 70 €, ebenso kostet der Eintritt in den Park auch nicht wenig.


Hat vielleicht jemand von euch einen Tipp? Ist der Krüger erstmal eine gute Idee für eine "Low-Budget-Self-Drive-Safari", oder gibt es vielleicht sogar andere Möglichkeiten, die ich jetzt übersehen habe?

Im Prinzip eignen sich sämtliche Nationalparks für Self Drive, dafür sind sie ja auch ausgelegt. Im Krüger sind alle Wege auch mit einem normalen PKW befahrbar, aus einem etwas höheren Fahrzeug ( Van, SUV, Reisegruppe auch Kleinbus) hat man eine etwas bessere Sicht.

Nach den hoffentlich erfolgreichen Tierbeobachtungen wollen wir uns dann noch von Port Elizabeth in Richtung Cape Town aufmachen und die Garden Route abfahren, ehe wir es bei einem Weinchen in Stellenbosch und dann als finales Ziel Kaptstadt ausklingen lassen.

GRUNDSÄTZLICH braucht es den Krüger gar nicht, das kommt auf Euer Zeitbudget an. Krüger, gardenroute und Kapstadt sollte man mit 3- 3,5 Wochen veranschlagen.
Bei Port Elizabeth gibt es ja den Addo, auch der ist zur Selbsterkundung hervorragend, ca. 3 Tage veranschlagen. es gibt auf der Route zwischen PE und kapstadt genug zu sehen und erleben, je nachdem was ihr gerne unternehmt. Wandern, Kanufahren, Canopy Touren, reiten....
Von PE aus Tagessafari in Sibuya, Bootsfahren auf dem Sunday River mit Sand Sledging...Wandern im Robberg Nature Reserve, Bootstouren und Kanufahren in Knysna, Birds of Eden, Monkeyland...
Überleg Dir mal, ob ne Runde ab Kapstadt- R 62 bis Oudtshoorn ( Cango Caves sind sehr interessant), Graaf Reinet, Mountain Zebra NP mit Cheetah Tracking, dann Addo, PE und zurück über die Gardenroute nicht aus sehr interessant wäre.


Ich bin über jeden Tipp, auch was eventuelle Campsites etc angeht sehr dankbar



Mit besten Grüßen

Ps.: Das ganze soll im Oktober 2018 für insgesamt zirka 3 Wochen stattfinden. Ich hoffe ich bin da noch nicht zu spät dran?
PS- werdet mit einem Wohnmobil, Dachzeltcamper oder auch Bodenzelt unterwegs sein ? Sämtliche Campsites im Krüger sind recht annehmbar. Addo ist Campen nur im Main Camp möglich und Wohnmobil geht zwar, ist aber unpraktisch, da die meisten Wege nur mit PKW befahren werden dürfen, Ausnahme sind AllradWohnmobile wie der Britz Navi Camper oder der Bobo Fun 4x4. Bei PE ist Pearson Park die Stellplätze direkt am Fluß schön, aber sehr basic und mit Wohnmobil ebenfalls nicht so einfache Zufahrt. Ein sehr schöner Platz ist die Palmiet Campsite. Ich buche Stellplätze grundsätzlich vor, vor allem am Wochenende können sie sehr voll sein, Nationalparks sowieso.
maik28 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.10.2017, 12:37   #3
Attinghausen
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 17.10.2017
Beiträge: 2
Standard

Danke für die ersten Tipps,
ich denke wir haben uns nun dafür entschieden 4 Nächte im Krüger zu verbringen. Zur Zeit peilen wir das Orpen Rest Camp an - dann zum Olifants Rest Camp und zuletzt ins Lower Sabie Restcamp (2 Nächte).
Irgendwo wollen wir dann auch noch einen Bush Walk und evtl einen Guided Game Drive machen. Hat da jemand Erfahrung zu den Camps?

Wir fahren vermutlich mit einem normalen Auto (oder SUV) ohne Zelt etc, schlafen also in Hütten und später dann in B&B entlang der Garden Route.

Edit: Wie lange darf man eigentlich, wenn man im Park schläft, abends rumfahren? also ich weiß, dass man in der Dunkelheit eh nicht fahren sollte und das ist auch klar, aber gibt es soetwas wie Toreschluss innerhalb des Parks?

Geändert von Attinghausen (22.10.2017 um 12:53 Uhr).
Attinghausen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.11.2017, 01:07   #4
Tsumeb1
Benutzer
 
Registriert seit: 14.12.2014
Beiträge: 18
Standard SA im Oktober

Hallo,

ich kann den Marakle NP (nördlich von JNB) und Pilanesberg NR sehr empfehlen. Beim ersten Camp, sollte man einen Allrad haben zumindest ein höherliegendes Auto. Camp ist sehr klein, aber für mich echt toll.

Auch Mapungube im Dreiländereck ZA, Botswana, Zimbabwe ist toll eher landschaftlich als von den Tierbeobachtungen, auch hier sind die Camps klein.

Die Camps kannst Du auch bei Dt. Reiseveranstaltern z. B. DER Tour buchen, das war zumindest noch vor 2 Jahren so. Vorteil dt. Reisevertragsrecht.

Die staatlichen Camps werden langsam aber sicher von der Verwaltung heruntergewirtschaftet, da die Produktivität, Motivation und Korruption halt afrikanisch ist. Wer sich hierüber aufregt, der soll sich selbst ein Bild in über 10 Urlauben in Afrika machen.

Beim Mietwagen auf gute Versicherungsbedingungen achten. Möglichst auch Glas und Unterboden.

Bei Buchung über bestimmte Kreditkarten (dt. Reiseveranstalter) und m. W. über Sanparks kann man so um die 5 % Rabatt erreichen.

Je nach Dauer in den NP ist die Wildcard evtl. von Interesse, wir europäischen Ausländer zahlen logischerweise den höchsten Preis. Achtung NR und in Kwazulu-Natal sind die NPs nicht enthalten, so war es vor mehreren Jahren.

Ich würde die Flüge frühzeitig buchen, dann ist das fix.

Bei Fragen einfach melden.

Tsumeb
Tsumeb1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.11.2017, 12:27   #5
Jessie_Sue
Benutzer
 
Registriert seit: 30.10.2017
Beiträge: 13
Standard

danke, Tsumeb.
echt wertvolle Tipps
Jessie_Sue ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort


Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge anzufügen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

vB Code ist An.
Smileys sind An.
[IMG] Code ist An.
HTML-Code ist Aus.
Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 19:08 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.6.3 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2017, Jelsoft Enterprises Ltd.