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Alt 18.10.2017, 08:47   #2
maik28
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Zitat von Attinghausen Beitrag anzeigen
Hallo Leute,

Als Ziel haben wir uns jetzt den Krüger NP ausgesucht. Dies liegt einerseits daran, dass wir möglichst viel WildLife sehen möchten, aber andererseits auch nicht die unendlich vielen Euros ausgeben können, die manche Luxuslodges gerne hätten. Den ganzen Luxus und Wellness etc brauchen wir nämlich gar nicht.

Hier gibt es tatsächlich verschiedene Möglichkeiten. ich würde die Anreise direkt zum Krüger Mpumalanga Airport empfehlen, da ihr ja weiter an die Gardenroute möchtet. Allerdings gehen von MQP meines Wissen keine Direktflüge nach Port Elizabeth (mehr), sondern nur via Johannesburg bzw. aus / nach Kapstadt.

Dann gibt es verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten. Relativ günstige Lodges sind z.B. Masodini und Casart, die für ca. 200 € "das volle Programm" liefern mit Vollpension und Gamedrives.
Die Unterkünfte im Park selbst buchst Du über SAN Parks. Unbedingt anmelden, dann kannst Du direkt per VISA Unterkünfte zahlen. nach Möglichkeit jetzt buchen, dann sind Wunschunterkünfte verfügbar- danach kann es schwierig werden. TIP- zuerst die Unterkünfte im Park buchen und die Route drumherum basteln- B&Bs gibt es reichlich.
Ebenfalls bei SAN Parks buchbar sind z.B. Gamewalks.
Sehr einfach sind die Satelliten Camps der großen Restcamps, aber auch ein besonderes Erlebnis. In den restcamps werdet ihr Euch auf selbstversorger einstellen müssen, da es quasi nur Fastfood"restaurants" gibts und die auch nicht in allen Camps.
Es ist auch gut möglich, außerhalb des Parks zu übernachten, da sind dann auch Unterkünfte verschiedener Buchungsklassen auch Hotel reichlich verfügbar. nachteilig- man ist quasi nicht vor Ort, sondern muß erst in den Park hinein und abends auch wieder raus.
Wirklich "Low Budget" geht es auch im Krüger nicht- Die buchbaren Hütten kosten um die 70 €, ebenso kostet der Eintritt in den Park auch nicht wenig.


Hat vielleicht jemand von euch einen Tipp? Ist der Krüger erstmal eine gute Idee für eine "Low-Budget-Self-Drive-Safari", oder gibt es vielleicht sogar andere Möglichkeiten, die ich jetzt übersehen habe?

Im Prinzip eignen sich sämtliche Nationalparks für Self Drive, dafür sind sie ja auch ausgelegt. Im Krüger sind alle Wege auch mit einem normalen PKW befahrbar, aus einem etwas höheren Fahrzeug ( Van, SUV, Reisegruppe auch Kleinbus) hat man eine etwas bessere Sicht.

Nach den hoffentlich erfolgreichen Tierbeobachtungen wollen wir uns dann noch von Port Elizabeth in Richtung Cape Town aufmachen und die Garden Route abfahren, ehe wir es bei einem Weinchen in Stellenbosch und dann als finales Ziel Kaptstadt ausklingen lassen.

GRUNDSÄTZLICH braucht es den Krüger gar nicht, das kommt auf Euer Zeitbudget an. Krüger, gardenroute und Kapstadt sollte man mit 3- 3,5 Wochen veranschlagen.
Bei Port Elizabeth gibt es ja den Addo, auch der ist zur Selbsterkundung hervorragend, ca. 3 Tage veranschlagen. es gibt auf der Route zwischen PE und kapstadt genug zu sehen und erleben, je nachdem was ihr gerne unternehmt. Wandern, Kanufahren, Canopy Touren, reiten....
Von PE aus Tagessafari in Sibuya, Bootsfahren auf dem Sunday River mit Sand Sledging...Wandern im Robberg Nature Reserve, Bootstouren und Kanufahren in Knysna, Birds of Eden, Monkeyland...
Überleg Dir mal, ob ne Runde ab Kapstadt- R 62 bis Oudtshoorn ( Cango Caves sind sehr interessant), Graaf Reinet, Mountain Zebra NP mit Cheetah Tracking, dann Addo, PE und zurück über die Gardenroute nicht aus sehr interessant wäre.


Ich bin über jeden Tipp, auch was eventuelle Campsites etc angeht sehr dankbar



Mit besten Grüßen

Ps.: Das ganze soll im Oktober 2018 für insgesamt zirka 3 Wochen stattfinden. Ich hoffe ich bin da noch nicht zu spät dran?
PS- werdet mit einem Wohnmobil, Dachzeltcamper oder auch Bodenzelt unterwegs sein ? Sämtliche Campsites im Krüger sind recht annehmbar. Addo ist Campen nur im Main Camp möglich und Wohnmobil geht zwar, ist aber unpraktisch, da die meisten Wege nur mit PKW befahren werden dürfen, Ausnahme sind AllradWohnmobile wie der Britz Navi Camper oder der Bobo Fun 4x4. Bei PE ist Pearson Park die Stellplätze direkt am Fluß schön, aber sehr basic und mit Wohnmobil ebenfalls nicht so einfache Zufahrt. Ein sehr schöner Platz ist die Palmiet Campsite. Ich buche Stellplätze grundsätzlich vor, vor allem am Wochenende können sie sehr voll sein, Nationalparks sowieso.
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